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Ein Jahr Auslandsaufenthalt zu Ende- doch die Erinnerungen werden ewig bleiben!

Ich kann es immer noch nicht glauben das ich jetzt schon seit mehr als einem halben Jahr wieder in Deutschland bin. Die Zeit verging so schnell. Ich kann mich noch genau an meinen Abflug in Frankfurt erinnern. Wir hatten zehn Minuten Zeit uns von unserer Familie zu verabschieden. Ich glaube das war das schwerste für mich. Nach langem Flug und dem ersten AFS Wochenende wurden wir endlich von unseren Gastfamilien abgeholt.

Die ersten Tage bei der Gastfamilie waren schon etwas komisch, weil ich mich erstmal an ihren Lebensstil gewöhnen musste. Aber es wurde von Tag zu Tag besser. Da ich schon seit sechs Jahren Englischunterricht hatte, dachte ich eigentlich, dass ich vielleicht nicht so viele Schwierigkeiten haben werde, mich auf Englisch zu unterhalten. Aber da hatte ich mich wohl getäuscht, denn am Anfang habe ich kaum etwas verstanden. Die Leute dort haben so schnell geredet. Nach ca. drei Monaten konnte ich dann schon viel besser Englisch reden und ich fing auch an in Englisch zu denken und träumen. In der Schule war es am Anfang auch nicht immer einfach, aber nach den ersten paar Wochen ging es dann nur noch bergauf. Ich lernte viele neue Leute kennen und mit dem Englisch klappte es auch immer besser.

Ich fing dann auch bald an Freunde zu finden. Ich war außerdem in Band, das war eine der besten Klassen die ich hatte. Wir waren hundert fünfzig Leute und ich habe wirklich viele neue Freundschaften geschlossen. Im April waren wir mit der Band eine Woche in Orlando, Florida.

 

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Das bin ich in meinem Kleid, fertig für die ?Prom?. Das ist in unserem Garten.

 

Anfang Mai hatte unsere High School ?Prom? (der so genannte amerikanische High School Abschlusstanz). Das war schon ein besonderes Erlebnis. Es war wirklich so wie man es in amerikanischen Teenie Filmen immer sieht: Die Mädchen haben schicke Kleider angehabt und die Jungen Sakko, Krawatte und eine schicke Hose. Viele Mädchen hatten ein Date, ich hatte keins, aber das war auch nicht schlimm, denn ich bin mit ein paar Freunden hingegangen, und hatte mindestens genauso viel Spaß. Vorher sind wir noch in einem Restaurant Essen gegangen und dann ging es zur Prom. Überall schicke Schüler, ich habe wirklich gedacht ich bin im Film. Es wurde viel getanzt, geredet und viele Fotos wurden natürlich auch gemacht!

Das nächste Highlight war dann unsere ?Graduation? (der Schulabgang, wo man die viereckigen Hüte trägt). Der war am 31 Mai. Wir haben vorher schon ein paar Mal geprobt, damit auch ja nichts schief geht. Immerhin waren wir ja ca. 300 Schulabgänger!

Das war dann auch wieder wie im Film, jeder Schüler wurde einzeln nach vorne gerufen um sein Diplom abzuholen. Die Band hat im Hintergrund gespielt, alles war perfekt. Nachdem alle Schüler ihr Diplom bekommen hatten, wurde dann noch die Schulhymne ein letztes Mal gesungen, und dann wurden auch schon die Hüte in die Luft geworfen! Danach wurden wie immer ganz viele Fotos gemacht.

Sonntag mussten wir uns dann von unserer Gastfamilie verabschieden. Das war für alle Austauschschüler sehr schwer, denn immerhin hatten wir ja ein Jahr mit unserer Gastfamilie verbracht! Es wurde noch ein letztes Foto mit der Familie gemacht, und dann mussten wir uns auch schon Tschüss sagen. Überall hörte man nur noch Geschluchze.

 

Image Das bin ich mit meiner Gastschwester nach der ?Graduation?.

 

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Vor dem Disneyschloß in Orlando: Tawny, ich, meine Gastschwester und Erin

 

Das Austauschjahr war schon eine super tolle Erfahrung!!! Ich kann das echt nur jedem weiter empfehlen! Weil man lernt so viel dort, und man schließt so viele neue Freundschaften! Ein riesiges Danke schön noch mal an AFS, denn die haben mein Austauschjahr mindestens doppelt so schön gemacht!


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Weihnachten mit m.Gastfamilie von links nach rechts: (Gastvater ,Megan, ich, Gastmutter + Chris